Sicherheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen und damit unserer Gesellschaft. Gerade in Zeiten von Globalisierung, steigender Mobilität und wachsender Abhängigkeit der Industrienationen von Informations- und Kommunikationstechnik nimmt das Sicherheitsbedürfnis immer mehr zu.

Wachsende Verwundbarkeit und die Gefahr massiver wirtschaftlicher Schäden in Folge von IT-Risiken erhöhen den Handlungsdruck durch aktives IT-Sicherheitsmanagement Schäden zu verhindern und das Restrisiko zu minimieren. Die Verantwortung beschränkt sich keineswegs auf die jeweiligen IT-Fachabteilungen. Vielmehr gilt: Sicherheit ist Chefsache. Dem hat auch der Gesetzgeber Rechnung getragen. Verschiedene Gesetze und Regelungen belegen die persönliche Haftung von Geschäftsführern bzw. Vorständen im Falle von Versäumnissen.

Eine weit verbreitete Ansicht ist, dass IT-Sicherheitsmaßnahmen zwangsläufig mit hohen Investitionen in Sicherheitstechnik und der Beschäftigung von hoch qualifiziertem Personal verknüpft sind. Dem ist jedoch nicht so. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind gesunder Menschenverstand, durchdachte organisatorische Regelungen und zuverlässige, gut informierte Mitarbeiter, die selbständig Sicherheitserfordernissediszipliniert und routiniert beachten. Die Erstellung undUmsetzung eines wirksamen und effektiven IT-Sicherheitskonzeptes muss darum nicht zwangsläufig unbezahlbar sein.

Ein IT- Sicherheitskonzept enthält mehr als Virenschutz und Firewall

Jeder sollte sich bewusst machen: Sicherheit ist kein statischer Zustand, sondern ein ständiger Prozess. Stellen Sie sich daher immer wieder die folgenden Fragen:

  • Welche Formen von Missbrauch wären möglich, wenn vertrauliche Informationen Ihres Unternehmens oder Ihrer Behörde in die Hände Dritter gelangten?
  • Welche Konsequenzen hätte es für Sie, wenn wichtige Informationen - z. B. während einer Datenübertragung oder auf Ihrem Server - verändert würden? Als Ursache kann nicht nur böse Absicht unbekannter Dritter, sondern auch technisches Versagen in Frage kommen.
  • Was würde geschehen, wenn in Ihrer Organisation wichtige Computer oder andere IT-Komponenten plötzlich ausfielen und einen längeren Zeitraum (Tage, Wochen, ...) nicht mehr nutzbar wären? Könnte die Arbeit fortgesetzt werden? Wie hoch wäre der mögliche Schaden?